In this contribution, the utilization of processed MSWI – combustion residues (i.e. bottom ash & slags) for the reconstruction of landfi lls during vertical expansion of airspace is reported. It is shown, that from 250 kg/tonMSW bottom ash generated during combustion, 6 – 7 % FE-metals, 1 – 2 % NON-FE metals and over 90 % minerals (mainly a mixture of CaO, Al2O3, Fe2O3, and Silicates) can be recovered in a processing plant. Using the so called „Concrete Stabilized Perimeter Berm“ method, where parts of the mineral fraction are mixed with cement, sand and water to form concrete for slope construction during the vertical airspace expansion, slope steepening from 1(V): 3 (H) to 2(V) : 3 (H) with simultaneous increase of landfill height from 30 m-45m can be achieved, resulting in airspace gaining.
Landfill airspace is defined as the space volume on a landfill site which is permitted by authorities for the disposal of waste, in the present case municipal solid waste (MSW). Hence it represents alimited and valuable resource to be sustainably and economically used by proper airspace management. It can be expected, that a landfi ll sooner or later will run out of its design capacity. Comparedto prospection, selection and construction of a new site, a vertical expansion of an existinglandfill, within the original footprint, provides an economical as well as sustainable solution to solve capacity problems in solid waste disposal. Vertical landfill airspace expansion, also calledthe “piggyback approach” (Law et al. 2013) means constructing a new landfill atop of one that is already closed or scheduled to be closed soon at a previously-permitted site.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Source: | Depotech 2014 (November 2014) | |
| Pages: | 6 | |
| Price inc. VAT: | € 3,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Dr. mont. Renato Sarc Em.o.Univ.-Prof. Dr.-Ing. Karl E. Lorber Dipl.-Ing. Dr.mont MScTox Klaus Werner Wruss Karl Reiselhuber | |
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Biologische Stabilisierung der Deponie Teuftal (CH)
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Deponie Teuftal im Kanton Bern ist die größte Reaktor- und Reststoffdeponie der Schweiz. Seit 1973 werden in unterschiedlichen Deponieabschnitten Bau- und Siedlungsabfälle, Müllverbrennungsschlacken, Reststoffe sowie industrielle Abfälle abge-lagert. Unbehandelter Hausmüll mit einem vergleichsweise hohen biologischen Reaktionspotenzial wurde bis zu dem Inkrafttreten eines Ablagerungsverbotes im Jahr 2000 im nördlichen Deponiebereich abgelagert. Dieser Bereich soll nun mittels in-situ Belüftung biologisch stabilisiert werden, wodurch eine Verbesserung des Langzeitverhaltens bzw. Verkürzung der Nachsorgedauer angestrebt wird. Das Konzept zur beschleunigten biologischen Stabilisierung beinhaltet eine Kombination aus Belüftung und kontrollierter Befeuchtung bzw. Bewässerung der zu stabilisierenden Abfälle.
Abfallverbrennung in Europa
© Rhombos-Verlag (10/2011)
Für eine nachhaltige Abfall- und Energiewirtschaft ist die Abfallverbrennung ein zentrales Element
Klimarelevanz der oberösterreichischen kommunalen Abfallwirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2010)
Vor dem Hintergrund eines global und auch national ansteigenden Ausstoßes von Treibhausgasen und den damit verbundenen weitreichenden Problemen, stellt sich die oberösterreichische Abfallwirtschaft seit längerem die Aufgabe, möglichst nachhaltig zu wirtschaften. Um die Ergebnisse der bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen darzustellen und die oberösterreichische Abfallwirtschaft auf weitere Treibhausgas-Reduktionspotentiale zu untersuchen, wurde im Auftrag des Oö. Umweltressorts vom Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft und dem Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz eine Studie zu diesem Themenkreis durchgeführt.
Deponienachsorge – die Österreichische Perspektive
© LGA Bautechnik GmbH (5/2010)
Deponien bedürfen zumeist einer Bewirtschaftung, die sich in Abhängigkeit der eingelagerten Abfälle lange Zeit über das Schüttende erstrecken kann. Im vorliegenden Manuskript werden bestehende Überlegungen und Standpunkte österreichischer Behörden und Deponiebetreiber sowie wissenschaftlicher Einrichtungen zum Thema Deponienachsorge bzw. deren Beendigung zusammengefasst.
Pilotprojekt zur Verkürzung der Nachsorgezeit auf der Deponie Konstanz-Dorfweiher
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2009)
In den letzten vier Jahren wurden allein in Baden-Württemberg von den 48 vorhandenen Hausmülldeponien 16 in die Stilllegungsphase überführt. Ab dem Jahr 2009 sind höhere Anforderungen an den Deponiestandort zu erfüllen, so dass mit weiteren Stilllegungen zu rechnen ist. Nach der Stilllegungsphase, dem Zeitraum vom Ende der Ablagerungsphase bis zur endgültigen Stilllegung der Deponie, folgt die Nachsorgephase. Die Deponie kann aus der Nachsorge entlassen werden, wenn aus dem Verhalten der Deponie zukünftig keine schädlichen Umwelteinwirkungen, erhebliche Nachteile oder Belästigungen für das Wohl der Allgemeinheit und der Nachbarschaft zu erwarten sind. Wissenschaftliche Auswertungen und Prognosen von Deponieemissionen zeigen, dass das Emissionsverhalten eine Deponienachsorge über sehr lange Zeiträume von vielen Jahrzehnten und Jahrhunderten erforderlich machen wird.